Mein zu Hause

Mein Haus, Mein Auto, mein Reich. Willkommen bei uns in Cottbus. Wir wohnen im Randgebiet von Cottbus, früher war es und eigentlich ist es noch heute ein Dorf. Ist aber eingemeindet, deswegen bin ich doch ein echter Großstadthund. Auf dem Bild unten sieht man den Hof. Im linken Haus wohnen Frauchens Eltern, im rechten wir. Den Hof benutzen wir alle gemeinsam, außer ganz rechts die Beete. Die gehören Frauchens Mum wohl persönlich, denn sie mag das gar nicht wenn ich dort drauf rum laufe, oder ihre Blumenzwiebeln ausgrabe.

Außerdem leben bei uns noch 3 Katzen. Micky, Felix und Purzel. Micky sieht man selten, sie hat komischerweise Angst vor Hunden und kommt nur raus, wenn ich drinnen bin. Purzel ist da aufgeschlossener, wenn ihr langweilig ist versteckt sie sich unter einer Konifere und Miaut solange, bis der "dumme" Hund kommt, damit sie mich durch gekonnte Versteck und -Jagtspiele wieder mal veräppeln kann.

Zum Beispiel wartet sie bis ich fast dran bin und verschwindet dann schnell in ihr  Loch in der Scheune. Als Welpe habe ich auch durchgepasst und regelmäßig Entdeckungstouren in der Scheue unternommen. Dort ist altes Stroh, viel Holz, alte Gartenmöbel und sonstiger Unrat drin. Einmal hatte ich von einer Pumpe das ganze Kabel durchgenagt und die Pumpe an sich hatte auch einige Zahnspuren. Zum Glück viel das erst 1/2 Jahr später auf, da war ich nämlich schon viel zu groß für das Loch und konnte jede Schuld von mir weisen.:)

Durch das Türchen geht es in den Garten, ich warte immer voller Anspannung, dass die Tür endlich aufgemacht wird:

Im Garten ist viel Platz zum rennen, viele Bäume zum Markieren und unser Nachbar hat etwas ganz interessantes: Hühner. Schon als Welpe habe ich fasziniert und aufmerksam minutenlang vor ihnen gesessen und sie beobachtet. Noch heute laufe ich immer erst zum Zaun, wenn die Gartentür aufgeht und versuche sie zu erschrecken. Weil sie mich aber von klein auf kennen, bewegen die sich keinen Millimeter von der Stelle, wenn ich bellend oder hüpfend auf sie zu hechte. Ich bin dann oft enttäuscht. Aber wenn zufällig gerade eins zwischen dem Stall und dem Zaun läuft, wenn ich komme. Das erschrickt sich dann und gackert natürlich, bis es es wieder zu den anderen zum sicheren Abstand geschafft hat. Toll, dann bin ich stolz und warte sehnsüchtig auf die nächste Chance die Hühner zu ärgern.

Der Garten:

 

Das ist unsere Hundehütte. Verdient schon 3-4 Sterne würde ich sagen. Innen ist sie sehr gemütlich, von allen Seiten gepolstert und geräumig.

Ponsch schläft dort den ganze Tag, ich gehe nur kuscheln, wenn es draußen nichts interessantes zu sehen gibt. Ansonsten liege ich im Schatten unter meinem Lieblingsbusch oder unter der Hollywoodschaukel.

Unter der Woche Morgens klingelt der Wecker schon um 5:00 Uhr, da bin ich noch ganz müde und schlüpfe schell noch eine Weile unter Frauchens Bettdecke. Wenn sie dann aufsteht, ist das auch noch kein Grund zur Hektik. Erst wenn sie im Bad fertig ist, laufe ich schnell runter zur Tür, denn dann geht's spazieren.

Nur kurz fürs Geschäftchen, denn schlafende Hunde soll man schließlich nicht wecken. Dann gibt's Frühstück, das Frauchen fährt arbeiten und wir Hunde bleiben auf dem Hof. Allein sind wir aber meist nicht lange.

Gegen 8:00 Uhr stehen Frauchens Eltern auf und kommen oft zu uns raus. Da gibt's die Leckerei zum 2. Frühstück, die Katzen werden gefüttert, irgendwas im Garten erledigt, oder Kundschaft kommt zu Besuch.

Ab spätestens 14:30 Uhr warten wir am Hoftor bis Frauchen kommt und dann geht es erst mal ausführlich spazieren.

Das ist unser großes Hundebett unten  im Flur, dort liegen wir, wenn wir nass oder dreckig sind, wenn Frauchen in der Küche ist oder wenn es Schweineohren zum knabbern gibt. Dann flitzen wir immer am schnellsten auf unseren Platz, denn die gibt es immer erst, wenn wir brav liegen.

Ihr seht schon, das geht hier alles geregelt zu. Oben im Wohnzimmer hat der Ponsch sein Körbchen und ich mein Kissen, wenn wir hochgehen steuern wir diese Plätze auch artig an und legen uns hin.

Na gut, manchmal liegen wir auch unterm Tisch oder auf den rosa Läufern. Was soll ich auch machen, wenn Ponsch sich einfach auf mein Kissen legt ? siehe Bild unten

Nachts schlafe ich dann meistens mit im Schlafzimmer neben Frauchens Bett.

So, jetzt ab zum Spaziergang. Meistens fahren wir mit dem Auto bis zum Waldesrand (sind nur 200m, aber 200m die ich auf dem Hinweg mit insgesamt fast 70 kg an der Leine ungern zu Fuß laufe, renne, hinterher fliege...), dann schon lieber Heckklappe auf und los geht's.

Ich renne nicht einfach erst Mal los nach dem aussteigen, sondern versuche zuerst Frauchen zu überreden (hoch hopsen, flehend schauen...)gleich als erstes einen Ball raus zu rücken.

Meistens gehen wir aber doch bis zum Feld und dann folgt die erste Spieleinlage. Der kleine Schwarze Punkt auf den Bildern bin ich, beim Bällchen holen in Rekordgeschwindigkeit. Ich gebe immer alles, immer 100% dabei. Nach einer Weile geht's erstmal weiter den Weg entlang.

 

Es gibt dann etliche verschiedene Möglichkeiten für eine gemütliche Runde. Rechts außen rum, links außen rum, Quer über die Felder, die Linke Waldrunde, die rechte Runde zur Mühle... Auf den Feldern gibt es interessante Sachen zu entdecken, z.B. Mäuschenlöcher Fuchs -und Kaninchenbaue, die mich zwar kein bisschen interessieren, außer mein Ball liegt drin.:)

 

Das ist die Spree, unser idyllisches Flüsschen hier. Unser Standart-gassi-Weg führt eigentlich fast immer in ihrer Nähe entlang, also verdursten kann der Hund hier nicht.

Außerdem gibt es an jeder Ecke prima Badestellen, mal flacher, mal steiler, wie Hund es mag.

Die Spree ist nicht besonders tief, in der Mitte ca. 1,5 m und auch einigermaßen Sauber. Ist halt Regenwasser, das gibt ein schönes weiches Fell.

Unterwegs treffen wir öfters auch Artgenossen, die meisten kennt man dann schon, und weiß, wer als Spielkamerad in Frage kommt oder wer nicht. Zum Schluss noch ein paar Bilder, wer mehr sehen möchte, muss uns besuchen kommen...